Der sanfte kinesiologische Muskeltest
wurde in den 1950er-Jahren von Prof. Goodheart (USA) ‚entdeckt’: Ob ein Muskel einem sanften Druck standhält, hängt nicht nur von seiner Funktionstüchtigkeit ab, sondern auch davon, wie sich der Getestete insgesamt ‚befindet’. Man erreicht damit also nicht nur die körperliche Ebene, sondern das ‚ganze System’ dieses Menschen, insbesondere das Unterbewusstsein, wo unsere Erinnerungen und automatischen Reaktionsmuster ‚gespeichert’ sind. Außerdem haben wir so Zugang zu dem (‚morphogenetischen’) Energie-Feld, aus dem hilfreiche Informationen und Balance-Techniken ‚abrufbar’ sind, die wir nicht unbedingt beide bewusst kennen müssen, zu denen aber mindestens einer von uns bewussten Zugang hat (z.B. über meinen systematisch aufgebauten Ordner mit Informationen und Balance-Techniken).
Mit seiner Hilfe finden wir sanft und schnell genau das
Richtige für Sie –
ob Information oder Balance-Technik.
Für den Muskeltest stehen Sie mir gegenüber, haben die Augen offen und halten Ihre Arme gestreckt in einem ca-20°-Winkel vor den Körper. Ich sitze vor Ihnen, umfasse Ihre Unterarme mit den Händen und halte einen sehr sanften ‚Dauer-Kontakt’, während ich Ihnen Fragen stelle und Sie diese beantworten. Sie merken gleich, ob ich eine ‚ausgesprochene’ (= bewusste, verbale) Antwort von Ihnen brauche oder ob ‚nur der Arm’ (= Ihre Gesamtheit) gefragt ist.
Wenn ich den Spindelzellmechanismus im Muskel durch eine sanfte Berührung entspanne oder wenn Sie an eine schöne Erinnerung denken, sind Sie stark und Ihre Arme halten dem Test mühelos stand. Wenn Sie jedoch an etwas denken, das Ihnen Stress bereitet oder wenn ich eine Substanz an Ihren Körper halte, die Ihnen schaden würde, dann gibt der Arm nach und fällt - schwach - nach unten.
Wenn man keine Ja-Nein-Frage stellt, sondern z.B. Substanzen an den Körper hält oder aus einer Liste (z.B. nach Zahlen oder Überschriften) ‚abfragt’, wird der Muskel Indikator-Muskel genannt, weil er etwas ‚anzeigt’.
Wenn ich eine Frage stelle, bedeuten starke Arme: ‚JA!’ und schwache Arme: ‚NEIN!’. Sie denken am besten überhaupt nicht an ihre Arme, sondern halten sie einfach gestreckt und wenn die Arme nach unten fallen wollen, geben Sie einfach der Schwerkraft nach; ich gehe mit und hole mir Ihre Arme wieder nach vorne.
Manche Fragen teste ich in vier Positionen: Vorne (=Gegenwart), Hinten (Null-Position nach vorne =Vergangenheit) und einen Arm so, den anderen anders und umgekehrt (=Zukunft, weil es das Gehen simuliert). Zu manchen Fragen stelle ich auch die Gegenfrage – nicht, weil ich Ihnen unterstelle, dass Sie mich ‚anlügen’, sondern um sicherzugehen, dass keine ‚Blockade’ vorliegt (Blockade = die Arme sind vor lauter Stress mit dem Thema eingefroren und sagen zu allem ‚Ja!’).
Ich stelle alle Fragen laut (Vorsicht, wenn jemand das nicht tut!) und Sie können jederzeit einschreiten, wenn Sie etwas nicht getestet haben wollen (kam noch nie vor!) Per Definition kommen nämlich nur die Dinge ‚ans Tageslicht’, die Sie selbst preisgeben wollen und die zweckdienlich sind und nur solche Erinnerungen auf, die Sie im Moment verkraften und verarbeiten können, denn diese Arbeit ist SANFT und es ist NICHT NOT-wendig, dass man frühere Schmerzen und Ängste nochmal ‚durchlebt’. (Wenn jemand (zusätzlich) eine ausgesprochene Trauma- oder Verhaltens-Therapie machen will, empfehle ich entsprechend ausgebildete Fachleute! Wenn Sie vorher eine One-Brain-Balance zu dem Thema gemacht haben, öffnet Ihnen das 'die richtigen Türen' zur passenden Person /Methode.)
Vorsicht ist auch angebracht, wenn die ‚Antwort’ Ihres Testmuskels für Sie nicht nachvollziehbar ist, denn leider ‚kann man’ (unabsichtlich oder absichtlich) einem anderen alles Mögliche ‚hintesten’! Bitte melden Sie sich deshalb SOFORT, wenn Sie etwas nicht verstehen! Meine Absicht ist es, Ihre Antwort zu respektieren und deshalb mache ich mich beim Testen bewusst von allen Erwartungen frei und nehme ‚nur’ WAHR. Insofern bin ich ‚nur’ Handwerkszeug, denn Entscheidungen und die Umsetzung sind ja letztlich immer Ihre Sache. Die kreativen Antworten meiner KlientInnen überraschen und erfreuen mich immer wieder aufs Neue – so bleibt meine Arbeit spannender als jeder Krimi!
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